Wappen der Gemeinde Bredow
Bredow / Osthavelland

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Diese Seite ist eine rein private Seite, um Ureinwohnern, Zuzüglern und Gästen unser Bredow näher zu bringen. Im Jahr 2008 feierte Bredow sein 800-jähriges Bestehen.
Die Geschichte Brandenburgs ist hier in Wikipedia dargestellt.
Aus der Geschichte
Die Schreibweisen des Ortes Bredow wechselten damals sehr oft, bis sich der heutige Name durchsetzte. In der Form Bredou und Bredoue erscheint der Name z. B. im Jahre 1311, am 1. Januar 1337 und 24. Juli 1362. Breydow, Breidow und Breydowe im 14. und 15. Jahrhundert. Breitow am 15. März 1368. Bredaw findet sich unter anderm 1388. Bredau ist zu lesen bereits in einer Urkunde von 1351. Breidauwen unter den 3. December 1354 in einer Urkunde des Hauptstaatsarchivs zu Dresden, Breidau vom 17. Juli 1400 ebendaselbst, Predau am 19. Juni 1486 in einer das Begräbniß des Kurfürsten Albrecht Achilles im Kloster Heilbronn betreffenden Urkunde, 1502 findet sich die Form Bredau im Archive zu Wolfenbüttel, sehr oft im Hauptstaatsarchive zu Dresden z. B. unter dem 25. April 1582.
Aus der Familiengeschichte derer von Bredow.
Was geschah nach dem großen Brand vom 4. August 1859?
Die Frage, wo die alte Kirche stand, ist nicht die einzige und auch wohl die kleinste Veränderung von damals.
"Da fast das ganze Dorf in Asche gelegt worden war, wurde der Bebauungsplan von dem Regierungs-Geometer Furstenhaupt aufgenommen, die Straßen geregelt, die Grenzen zwischen den einzelnen Besitzungen gerade gelegt und die Häuser in eine Front gebracht. Da für die einzelnen Gehöfte mehr Raum beansprucht wurde, mußten die beiden Bauern Carl Sommerfeld und Vogeler auf ihren vor dem Dorfe, an der Chaussee belegenen Plänen aufbauen." Und "Das Dorf bekam nach dem Brande ein ganz verändertes Ansehen."
Diese Sätze aus dem Bericht des Lehrers Grothe lassen ahnen, welche großen baulichen Veränderungen in Bredow stattgefunden haben. Aber der Vergleich einer alten Zeichnung von 1778 und dem heutigen Zustand gab mir doch echte Rätsel aus. Weiter hier.
Informationen gesucht!
Es sind viele ungelöste, wichtige Fragen. EMails, die mich erreichten, in denen Menschen um Hilfe baten. Wenn ich die Fragen nicht allein klären kann, werde ich auf diesen Seiten euch alle um Hilfe bitten. (Hier)
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Die Geschichte Brandenburgs ist hier in Wikipedia dargestellt.
Oftmals hatten einige noch keinen Nachnamen, wie Anna die Näherin, Maria die Kälberhirtin oder Jacob der Reisener, Adam der Schweinehirt. Bei einigen hat er einfach den Nachnamen vergessen. Das kann man öfter nachlesen. Nach der Nennung des "Adam des Schweinehirten" taucht 3 Monate später ein Pate auf: "Adam Dunke, Schweinehirt". Ich gebe Brief und Siegel darauf, das ist er!
Die Geschichte der Pfarrer von Bredow beginnt 1208 mit Pfarrer Dietrich. Der früheste nachgewiesene Einwohner Bredows ist der Bauer Krüger im Jahre 1451. Das geht aus dem Landregister des Kurfürsten Friedrich II. hervor. Anthonius Merten von Bredow wird 1582 Neubürger in Spandau. Der älteste Einwohner laut Kirchenbuch ist die Margaretha Kerkow, geboren 1599. Im Kirchenbuch St. Nicolai in Spandau findet sich der Nachweis über die Hochzeit "Andreas Zitemann von Bredow oo 7. April 1599 Catharina Boy, Witwe des David Riprecht".
Besonders häufig vertreten sind die Namen: Zietemann, Mehls, Mette, Schulze und Sommerfeld. Aus dem Jahre 1551 ist eine Dorfordnung bekannt. Siehe Bardey hier.  Das Kirchenbuch beginnt mit seinen Eintragungen im Jahre 1659. Der Stand vom 11.11.2007 liegt im Kirchenbuch beim Datum vom 08.11.1686. Mit 17 Paten war der Sohn des Erbkrügers und Gerichtsschulzen von Bredow, Johann August Friedrich Wilhelm Krüger, reich gesegnet. Den zweiten Platz belegte Dorothea Pful. Sie wurde geboren als uneheliches Kind am 22.01.1670 und hatte 15 Paten. Margarethe Mels hatte mit 23 Patenkindern die meisten. Hier ein gutes Beispiel für die Zusammensetzung der Paten aus Verwandten und dem eigenen Berufsstand bei Christian Bellin. Der Schneider Christoff Kistenmacher muss wohl ein kleiner Modezar gewesen sein. Als Paten kam nur der höchste Adel der Gegend in Frage.

Im Kirchenbuch steht der Vorname "Gottlieb". Bei den Paten und Kindern habe ich noch keinen Verdacht geschöpft. Für mich waren das alles Männer. Erst als Caspar Cappert mit Gottlieb Mette verheiratet wurde, dachte ich an Sodom und Gomorrha. Und das in unserem Dorfe und auch noch vom Pfarrer geduldet. Gott sei Dank klärte mich unsere Pfarrerin, Frau Johannes, über den weiblichen Vornamen Gottlieb auf. Vorsichtshalber habe ich ihn Gottliebe geschrieben, damit kein anderer an der Tugendhaftigkeit unserer Bewohner in damaliger Zeit zweifelt. ;-)

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Aus dem Jahre 1767 datiert eine Geschichte über den Küster von Bredow. Siehe hier.
Der Lehrer J.Grothe hat in seiner Eigenschaft als kommissarischer Gemeindevorsteher von 1874 bis 1880 ein sogenanntes Lagerbuch geschrieben. Es sollte eine Hilfestellung sein, für seine Nachfolger, um sich zeitraubende Fragen über die Verhältnisse im Dorf und seine Entwicklung, zu ersparen. Im Jahre 1947 schrieb Herr Werner Pardemann das Lagerbuch ab. Danach wurde es mehrmals kopiert. Diese Kopie der Abschrift wird zur Zeit von mir wieder abgeschrieben und laufend hier... aktualisiert.

Die Zeitungen des Jahres 1877 berichten von Einzelfunden des Kartoffelkäfers. Es werden strenge Vorschriften erlassen, um die Ausbreitung zu verhindern. Heute wissen wir: Es hat nicht geholfen. Ein bis heute ungeklärter Fall ereignete sich im Juli 1877. Bis heute hat sich keiner gemeldet. (hier) Im Jahre 1892 erschien das Buch "Geschichte von Nauen und Osthavelland" von Dr. Ernst Georg Bardey. Sein Artikel über Bredow ist hier zu lesen. Ernst Georg Bardey wurde in Liepe bei Dömitz geboren. Seine erste Schulbildung erhielt er durch seinen Vater, 1869 wurde er von seinem Onkel nach Brandenburg geholt, wo u.a. auch ein anderer Onkel, der Mathematiker Ernst Bardey, sich um seine Erziehung und Ausbildung kümmerte. In Brandenburg gelang es ihm, auf dem Gymnasium die Sexta, Quinta, Quarta und Obertertia jeweils in einem halben Jahr zu absolvieren. Die übrigen Klassen absolvierte er in der üblichen Zeit. Um 1875 studierte er an der Universität in Leipzig Geschichte, Geographie, Deutsch sowie klassische Philologie und leistete gleichzeitig seinen Militärdienst beim 107.Infanterie-Regiment ab. 1880 bestand er in Leipzig seine historisch-philologische Staatsprüfung und widmete sich dann dem Lehrerberuf. Zuerst war er in Schwedt an der Oder tätig, wo er sein Probejahr ableistete. 1882 wurde er ordentlicher Lehrer am Realgymnasium in Nauen, wo er bis zur Pensionierung tätig war. 1884 erwarb er in Rostock den Doktortitel (für Philosophie). 1885 heiratete er. Während der Schulferien bereiste er mehrere Länder Europas, z.B. England, Frankreich, Schweden usw. 1900 wurde Bardey pensioniert und widmete sich dann historischen Forschungen. Bardey schrieb einige Geschichtsbücher, zumeist für Gymnasien.
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Hier ein Foto vom Bredower Männergesangverein, undatiert, verm. 20er Jahre.
Folgende Fälle müssen noch geklärt werden:
Peter Zieteman. Davon gibt es zwei. Die Ehefrauen haben gleiche Nachnamen, aber verschiedene Vornamen. Im Kirchenbuch gibt es aber keine Unterscheidung, wie der Ältere, Junior usw. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Person handelt.
Die Mutter Elisabeth Mols wird als uneheliches Kind der Maria Mol angegeben. Diese war zu diesem Zeitpunkt aber verheiratet. Dann hätte der Pfarrer bestimmt seinen Kommentar im Kirchenbuch gemacht. Vielen Dank auch an Alex von Bredow, der mir zwei Bücher über das Geschlecht von Bredow überließ. Für alle, die den Namen Bredow tragen, ist diese Seite gemacht. (Namensträger). Es ist aber nur eine Sammlung. Meine Zeit lässt es leider nicht zu, diese Namen zu erforschen. Vielen Dank auch an all die anderen, die mir ihre Funde mitteilten, wie Iris Kiesel, Henning Heese, Dieter Sommerfeld, Rainer Böhme, Daniel Krüger und vielen anderen. Mit der Bahnstrecke, die den Bahnhof Bredow berührte, beschäftigt sich diese Internetseite: "Bahnstrecken im Land Brandenburg"
Männergesangverein Bredow
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