Diese Seite ist eine rein private Seite, um Einwohnern, Zuzüglern und Gästen unser Bredow näher zu bringen. Im Jahr 2008 feierte Bredow sein 800-jähriges Bestehen.
Fotoeindrücke
Die Geschichte Brandenburgs ist hier in Wikipedia dargestellt.
Der Lehrer J.Grothe hat in seiner Eigenschaft als kommissarischer Gemeindevorsteher von 1874 bis 1880 ein sogenanntes Lagerbuch geschrieben. Es sollte eine Hilfestellung sein, für seine Nachfolger, um sich zeitraubende Fragen über die Verhältnisse im Dorf und seine Entwicklung, zu ersparen. Im Jahre 1947 schrieb Herr Werner Pardemann das Lagerbuch ab. Danach wurde es mehrmals kopiert. Diese Kopie der Abschrift wird zur Zeit von mir wieder abgeschrieben und laufend hier... aktualisiert.
Das Kirchenbuch beginnt mit seinen Eintragungen im Jahre 1659. Der Stand vom 11.11.2007 liegt im Kirchenbuch beim Datum vom 08.11.1686.
Oftmals hatten einige noch keinen Nachnamen, wie Anna die Näherin, Maria die Kälberhirtin oder Jacob der Reisener, Adam der Schweinehirt. Bei einigen hat er einfach den Nachnamen vergessen. Das kann man öfter nachlesen. Nach der Nennung des "Adam des Schweinehirten" taucht 3 Monate später ein Pate auf: "Adam Dunke, Schweinehirt". Ich gebe Brief und Siegel darauf, das ist er!
Der früheste nachgewiesene Einwohner Bredows ist der Bauer Krüger im Jahre 1451. Das geht aus dem Landregister des Kurfürsten Friedrich II. hervor. Der älteste Einwohner laut Kirchenbuch ist die Margaretha KERKOW, geboren 1599.
Die Geschichte der Pfarrer von Bredow beginnt 1541 mit Joachim Steinhaus .
Die größte Anzahl von Paten hatte bisher Dorothea Pful. Sie wurde geboren als uneheliches Kind am 22.01.1670 und hatte 15 Paten. Margarethe Mels hatte mit 23 Patenkindern die meisten. Hier ein gutes Beispiel für die Zusammensetzung der Paten aus Verwandten und dem eigenen Berufsstand bei Christian Bellin. Der Schneider Christoff Kistenmacher muss wohl ein kleiner Modezar gewesen sein. Als Paten kam nur der höchste Adel der Gegend in Frage.
Im Kirchenbuch steht der Vorname "Gottlieb". Bei den Paten und Kindern habe ich noch keinen Verdacht geschöpft. Für mich waren das alles Männer. Erst als Caspar Cappert mit Gottlieb Mette verheiratet wurde, dachte ich an Sodom und Gomorrha. Und das in unserem Dorfe und auch noch vom Pfarrer geduldet. Gott sei Dank klärte mich unsere Pfarrerin, Frau Johannes, über den weiblichen Vornamen Gottlieb auf. Vorsichtshalber habe ich ihn Gottliebe geschrieben, damit kein anderer an der Tugendhaftigkeit unserer Bewohner in damaliger Zeit zweifelt.
Folgende Fälle müssen noch geklärt werden:
Peter Zieteman. Davon gibt es zwei. Die Ehefrauen haben gleiche Nachnamen, aber verschiedene Vornamen. Im Kirchenbuch gibt es aber keine Unterscheidung, wie der Ältere, Junior usw. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Person handelt.
Die Mutter Elisabeth Mols wird als uneheliches Kind der Maria Mol angegeben. Diese war zu diesem Zeitpunkt aber verheiratet. Dann hätte der Pfarrer bestimmt seinen Kommentar im Kirchenbuch gemacht.
Vielen Dank auch an Alex von Bredow, der mir zwei Bücher über das Geschlecht von Bredow überließ.
Mit der Bahnstrecke, die den Bahnhof Bredow berührte, beschäftigt sich diese Internetseite: "Bahnstrecken im Land Brandenburg"
Wer Einsicht in das Kirchenbuch von Bredow nehmen will oder eine beglaubigte Abschrift benötigt, der kann sich an folgende Adresse wenden:
Evangelisches Pfarramt
Frau Angela Johannes
Hauptstraße 49
Markee-Markau
14641 Nauen / OT Markee
Tel. 03321/455938
Statistik (Stand: Mittwoch 11.08.2010)
Anzahl der Namen: 2111
Anzahl der Orte: 181
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Klaus-Peter Fitzner webmaster (at) 14641-bredow.de
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