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Kontribution
Städten, Ländern und Landschaften wurde von den Befehlshabern die kurzfristige und einmalige Zahlung einer hohen Geldsumme auferlegt, die in aller Kürze nur durch Kreditaufnahme erbracht werden konnte. Hier liegt eine der Quellen für die oft nicht abzutragende Verschuldung von Gemeinwesen und den Ruin der Kreditgeber.
Die Kontribution als Mittel der Kriegsfinanzierung und privaten Bereicherung wird Wallenstein zugeschrieben, doch verfuhren auch andere Feldherren auf ähnliche Weise. Im günstigsten Falle legte man ihr eine vertragliche Vereinbarung zwischen Militär und örtlichen Behörden zugrunde, die die Abschöpfung der Bevölkerung auf ein Maß reduzierte, das die weitere Existenz von Handel, Produktion und Ernährung garantieren sollte.

Kossäthen
oder auch Kossäten.
Kossäten hatten immer ein Stück Land und einen größeren Anteil am Hutungsrecht in der Gemeinde als die Büdner. Büdner hatten meist keinen Landbesitz, manchmal eine kleine Fläche. Leben konnten sie davon keinesfalls. Sie waren auf Erwerb angewiesen, fanden Arbeit auf den Gütern als Landarbeiter oder Saisonarbeiter, zunehmend auch als kleine Dorfhandwerker.


 

 
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